Falcon News
Fahrerblog: Dominique Thury
Neues Team und neue Sponsoren

Auch wenn wir seit En­de Sep­tem­ber in der „Off­se­a­son“ wa­ren, blieb auf­grund der vie­le Ver­än­de­run­gen in mei­nem Umfeld nicht wirk­lich viel Zeit zum Ver­schnau­fen. Die wahr­schein­lich größ­te Ver­än­de­rung da­bei war mein Team­wech­sel, denn seit Ok­to­ber ste­he ich bei Fal­con Mo­tor­sports un­ter Ver­trag. Auch be­züg­lich mei­nes Out­fits hat sich ei­ni­ges ge­tan, so rü­cke ich jetzt mit Ra­ce­wa­re von Troy Lee De­signs und Scott-?Bril­len aus, was op­tisch schon mal ein rich­ti­ger Hin­gu­cker ist.

Erster Halt – Zuidbroek

Na­tür­lich wer­den wir in die­sem Jahr die deut­sche Hal­len­sai­son be­strei­ten, wes­halb wir in den letz­ten Wo­chen flei­ßig ge­tes­tet ha­ben und auch schon zwei Su­per­cross-?Events als Vor­be­rei­tungs­ren­nen ge­fah­ren sind. Zu­nächst ging es am letz­ten Ok­to­ber­wo­chen­en­de zur Zwei­ta­ges­ver­an­stal­tung im hol­län­di­schen Zu­id­bro­ek, die von vie­len in­ter­na­tio­na­len SX-?Stars zum Warm­fah­ren für die an­ste­hen­den Sai­son ge­nutzt wur­de. Doch das dor­ti­ge star­ke Fah­rer­feld ließ mich re­la­tiv un­be­ein­druckt. So stand ich an bei­den Ta­gen im Fi­na­le und be­leg­te in der Ge­samt­wer­tung Platz 5, was ei­nen zu­frie­den­stel­len­den Ein­stand in der gro­ßen SX1-?Klas­se dar­stell­te.

Hallo Leipzig

Da­nach ging es fast un­mit­tel­bar nach Leip­zig zum „Kings of Xtreme“. Die dor­ti­ge Stre­cke fand ich per­sön­lich bes­ser als in Zu­id­bro­ek und das mach­te sich auch un­mit­tel­bar be­merk­bar, denn schon im Zeit­trai­ning leg­te ich die fünfts­chnells­te Zeit des Ta­ges hin, was mir ei­ne gu­te Aus­gangs­po­si­ti­on für das Halb­fi­na­le ver­schaff­te. In die­sem strau­chel­te ich zwar ein biss­chen, be­en­de­te das Ren­nen aber den­noch auf Rang 5 und zog so­mit di­rekt ins Fi­na­le ein. Im Fi­na­le er­wisch­te ich lei­der nicht den bes­ten Start, kämpf­te mich aber über die zwölf Run­den noch bis auf Platz sie­ben vor.


Tag 2 star­te­te dann nicht ganz so gut wie der Frei­tag, denn im Trai­ning fand ich nur schwer zu mei­nem Rhyth­mus und mach­te häu­fig klei­ne Feh­ler. Doch mit Be­ginn des Abend­pro­gramms wuss­te ich, was ich zu tun hat­te: Im Halb­fi­na­le war ich di­rekt vom Start weg an der Spit­ze da­bei, fuhr fast die ge­sam­te Dis­tanz kom­plett feh­ler­frei und kam auf Po­si­ti­on zwei ins Ziel. Das war ei­ne na­he­zu per­fek­te Aus­gangs­po­si­ti­on für das Fi­na­le, wel­che ich auch op­ti­mal nut­ze und so den Start ge­wann. Die Zu­schau­er mach­ten dar­auf­hin rich­tig Stim­mung, was mich zu­sätz­lich push­te. Ich führ­te fast drei Run­den, wur­de dann aber bei ei­nen Über­hol­ma­nö­ver in die Stroh­bal­len ge­schickt, was mich vier Po­si­tio­nen kos­te­te. Letzt­end­lich ge­lang es mir aber noch als Sechs­ter ins Ziel zu kom­men, wo­mit ich erst ein­mal zu­frie­den war, denn so­mit zog ich noch in das Su­per­fi­na­le ein, in wel­chem die sechs bes­ten SX1-? und SX2-?Pi­lo­ten auf­ein­an­der­tra­fen.

2015_SX_Leipzig_Thury_004In die­sem hat­te ich zwar ei­nen sehr schlech­ten Start­platz, konn­te mich aber in den ers­ten Kur­ven raf­fi­niert durch­set­zen und kämpf­te mich über die zehn lan­gen Run­den kon­ti­nu­ier­lich nach vorn. Am En­de be­kam ich die Ziel­flag­ge als Fünf­ter zu se­hen.

Punktejagd beginnt

Al­les in Al­lem bin ich mit dem Ver­lauf bei­der Ver­an­stal­tun­gen zu­frie­den, denn wir konn­ten an bei­den Wo­chen­en­den viel ler­nen und ich war in je­dem Fi­na­le als ein­zi­ger Deut­scher am Start. Aber jetzt geht es schon am kom­men­den Don­ners­tag nach Stutt­gart, wo der Auf­takt des ADAC SX Cups statt­fin­det.

Bis da­hin, eu­er Ni­que #64
Fahrerblog: Dominique Thury
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